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Alle Tage wieder

Vor ein paar Tagen habe ich mich noch gefreut wie gut die Osteophatie und Essensumstellung funktioniert und das Klein Alina endlich weniger schreit. Dies war jedoch irgendwie nur von kurzer Dauer.

Seit zwei Tagen veranstaltet sie wieder die üblichen Schreikonzerte über Stunden hinweg. Sie tut mir ja verdammt leid und es ist schrecklich als Mutter hilflos daneben zu stehen und die kleine Maus nicht beruhigen zu können. Da zweifelt man doch manchmal an sich selbst. Und die Grosse leidet auch drunter weil ich in der Zeit einfach nicht wirklich für sie da sein kann. Und ich bin verdammt stolz auf sie, wie sie das alles mit macht.

Manchmal wünsche ich mir echt nen Ausschaltknopf für die Kleine. Aber den hab ich noch nicht gefunden. Meine Nerven liegen auf jedenfall wieder n bissle blank und ich fang sogar an zu beten. Zu wem weiss ich zwar nicht aber vielleicht hilft es ja

 

Naja mal sehen wie lang das allabendliche Geschrei noch geht. Schliesslich leiden wir alle drei darunter. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das es irgendwann vorbei ist.

Sie sind überfordert!

Zumindest durch die Blume wird mir genau dies immer wieder versucht einzureden. Wie schaffen Sie das alleine? Das geht doch gar nicht! Und wie das geht. Klar ist es manchmal viel und auch verdammt anstrengend. Das will ich gar nicht abstreiten. Vorallem wenn beide Mädels mal wieder n schlechten Tag haben und nur quengeln und heulen. Und in Gedanken wünsch ich mich hin und wieder auch einfach an einen Ort wo ich meine Ruhe hab und nichts sehe oder höre.

Aber das hat doch nichts mit Überforderung zu tun, find ich. Und egal ob allein oder zu zweit, es gibt eben Tage an denen sind die Kids anstrengender und dann gibt's wieder Tage an denen beide einfach gut drauf sind und somit auch "pflegeleichter" sind.

Meine Grosse diskutiert halt grad alles gerne aus und die Kleine vollbringt weiterhin täglich ihre Schreikonzerte. Aber auch das vergeht.

Gott sei Dank gibt's aber Leute, die mich besser kennen als ich mich selbst und mir immer wieder mitteilen was ich kann, was ich schaffe und was nicht. Ich danke euch. Ohne euch würde ich das mit meiner ganzen Überforderung gar nicht merken!

Lieber Wettermensch,

Ich fühle mich so langsam n bissle verarscht von dir. Mittwoch und Donnerstag gabs Unwettermeldungen. Also schön drin geblieben, Planschbecken net gerichtet, Gartenspielzeug blieb weggeräumt. Und was war?? NIX!!

Für heute gabs keine Warnungen. Also schön alles hergerichtet, die Kids ( samt Nachbarkinder) hatten ihren Spass. Und dann, plötzlich alles dunkel, Blitz und Donner vom allerfeinsten. Als dann auch noch die ersten grossen Tropfen kamen wurde hektisch alles weggeräumt und die Kids in die Wohnung "gerettet". Und jetzt, ein paar Minuten später sitze ich bei schönstem Wetter aufm Balkon. Also mal im Ernst: du regst mich auf. Entscheid dich mal was du willst

Osteophatie - Humbug oder wirkliche Hilfe?

Osteophatie - ein Thema von dem ich selbst noch nicht so wirklich weiss was ich davon halten soll.

Das erste Mal kam ich damit vor ca. 2 Jahren in Berührung. Meine Grosse lag immer nur auf einer Seite und hatte aufgrund dessen einen total verschobenen Schädel. Sah nicht schön aus und war für sie sicher auch nicht angenehm.

Ich hab alles mögliche ausprobiert, doch sie wollte den Kopf einfach nicht drehen. Und wenn ich ihn gedreht habe, hat es keine zwei Minuten gedauert bis er wieder anders lag. Also was noch tun? Nach Gesprächen mit einigen Leuten und dem Kinderarzt kam ich auf die Osteophatie. So wirklich dran glauben wollte ich nicht. Durch n bisschen "Handauflegen" und rumdrücken erreicht man doch nichts. Naja schlimmer kanns nicht werden, also einen Termin ausgemacht.

Die ersten beiden Termine waren der Horror. Meine Tochter war total unruhig, schrie ständig und an der Beweglichkeit vom Kopf tat sich auch nicht wirklich was. Es war also doch schlimmer als vorher. Ich war schon kurz vorm aufgeben. Aber nach dem dritten Termin war sie plötzlich bedeutend ruhiger, bewegte immer öfter den Kopf. Was war denn jetzt passiert? Noch drei weitere Termine und ich hatte ein entspanntes, ruhiges Kind und nach einiger Zeit hatte sie auch endlich eine anständige Kopfform. Zufall? Oder hat die Osteophatie wirklich was gebracht? Ich legte das Thema einfach zur Seite und war froh das es ihr besser ging.

Nun habe ich mit der Kleinen ein absolutes Schreikind und sie hat auch die Probleme mit dem Kopf. Wochenlang habe ich mir Abend für Abend das Schreikonzert angehört, alles versucht von Rumtragen, Massieren, Milchmarke wechseln, usw. Meine Nerven waren zum zereissen gespannt und auch die Grosse kam viel zu kurz. Und erst meine Gedanken, die ich ab und an hatte (wann steht das Jugendamt vor der Tür? Wo kann ich das Kind aussetzen? Abgeben zum Vater bis sie wieder "normal" ist? - HILFE!)

Also schnell nen Osteophatietermn ausgemacht. Diesmal bei einer anderen Praxis. Und siehe da: Nach nur einer Behandlung sind die Schreikonzerte deutlich kürzer und leiser geworden. Und auch der Kopf wird ab und an von selbst gedreht.

Der nächste Termin steht in knapp zwei Wochen an. Ich bin gespannt ob der Erfolg bleibt.  Was ich von dem ganzen halten soll? Ich weiss es immer noch nicht. Aber es scheint den Kids doch irgendwie zu helfen und meinen Nerven geht's auch langsam besser. Und die Grosse freut sich, das Mama abends wieder ein bisschen Zeit für das Bettritual hat.

Ich halte euch auf dem laufenden...

Krank :/

Der Horror: krank sein! Und nein, ausnahmsweise nicht eines der Kinder sondern ich selber.

Schon in der Nacht hats angefangen mit üblen Magenkrämpfen (ich fühlte mich irgendwie an die letzte Geburt erinnert). Und dann gings los. Magen-Darm von der allerfeinsten Sorte. Da mein Körper sämtlichen Inhalt von sich gegeben hat spinnte auch schön mein Kreislauf. Wunderbar bei Temperaturen über 30 Grad.

Ich wollte einfach nur noch vor mich hinvegetieren und nichts von der Welt wissen. Aber das war meinen Mädels natürlich egal. Die Grosse wollte essen, die Kleine wollte essen. Hier ne frische Windel (bei jedem Windelwechseln hab ich weiter rückwärts gegessen, da Beschäftigung.

Eine Achterbahn der Gefühle: auf der einen Seite wollte ich nur in Ruhe vor mich hin leiden und schlafen. Auf der anderen Seite bin ich mir meiner Verantwortung als Mutter durchaus bewusst und hatte ein total schlechtes Gewissen weil ich einfach nicht richtig funktionieren konnte.

Mittags dann meine Rettung (und auch die für meine Mädels). Meine Schwester konnte früher Feierabend machen und holte die beiden ab. Ich wusste die zwei sind in guten Händen und konnte nun endlich mein Kranksein "geniessen".

Nach drei Stunden Schlaf und absolute Ruhe war ich zwar immer noch nicht fit aber ich konnte mich endlich wieder ohne Schwindelanfälle und ständige Toilettengängen auf den Beinen halten.

Als meine Mädels nach Hause kamen, waren beide schon gefüttert und zum Glück auch müde. Also ab mit den beiden ins Bett und ich hinterher.

Ganz ehrlich: ohne meine Schwester wäre der Tag für alle richtig scheisse geworden. So hatten wenigstens meine Mädels n schönen Nachmittag und was gescheites zu essen. Manchmal braucht man eben doch Hilfe und ist auch froh wenn man diese hat.