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Was ist Alltag?

Also irgendwie ist bei uns grad der Wurm drin. Nach Magen Darm und Schädelprellung kam nun meine Mutter ins Krankenhaus und hat da acht Tage verbracht.

Und Alessia hält von Alltag auch nicht viel und hat sich erstmal ne fette Angina eingefangen. Bisher blieb Alina jedoch davon verschont und ich hoffe das bleibt auch so.

Während meine Mutter im Krankenhaus war hat ihr Hund bei uns gewohnt. Was nun zur Folge hat, das Alessia mich jeden Tag damit nervt das wir unbedingt nen Hund brauchen Aber es war auch einfach total süss wie sie sich um Kira (den Hund) gekümmert hat. Sie hat sich mit ihr hingelegt und sie zugedeckt, ihr aus der Zeitung vorgelesen. Und sogar ein Taschentuch hingelegt falls Kira ihr Frauchen vermisst und weinen muss.

Ausserdem wollte sie alle paar Minuten mit dem Hund Gassi gehen und hat immer aufgepasst das sie auch genug frisst.

Echt total rührend wie sie sich um den Hund gekümmert hat. Aber irgendwie ist es schon ne Umstellung wenn man morgens nimmer so langsam machen kann sondern nachm Frühstück gleich die Kids einpacken muss weil der Hund raus muss.

Allerdings hat dieses Gassi gehen und die frische Luft schon irgendwie gut getan (vorallem beim Blick auf die Waage )

Jetzt ist der Hund weg, Alessia soweit wieder gesund aber so richtig kehrt trotzdem keine Ruhe ein. Bald ist Alessias 3. Geburtstag und somit auch der Beginn der Kindergartenzeit.

Es ist als Mutter gar nicht so einfach sich an den Gedanken zu gewöhnen und sein "Baby" einfach gehen zu lassen. Ich dachte immer der Spruch: Die werden so schnell gross - wäre blabla...aber es stimmt.

Ich kann mich noch so gut an ihre Geburt, die ersten Tage mit ihr und so erinnern und jetzt heisst es los lassen.

Na auf jedenfall wird jetzt ihr Geburtstag geplant und vorbereitet und alles für n Kindi gekauft. Die Kleine freut sich schon total drauf.

Langeweile? Nicht bei uns

Nachdem wir nun zweimal Magen-Darm-Grippe überstanden hatten, habe ich mich schon darauf gefreut das mal wieder n bisschen Alltag und Ruhe einkehrt. Da hat die Muddi sich definitiv zu früh gefreut denn meine Mädels waren da definitiv anderer Meinung - zumindest eine davon.

Alina hat nun ihren ersten Krankenhausbesuch dank ihrer Schwester auch hinter sich. (Die Ärztin ist übrigens der Meinung das es sicher nicht das letzte Mal war - immerhin hatte sie bei dieser Aussage ein Lächeln im Gesicht )

Der Grund der Übernachtung in so nem schlechten Hotel: Ich wollte mit meiner Nachbarin gemeinsam zum einkaufen laufen. Sie war grad noch mit ihrem Hund draussen und ich war mit den Kids schon unten im Garten. Alina sass noch in ihrem Maxi Cosi und die Tochter meiner Nachbarin wollte sie irgendwie vorne streicheln und halt mit ihr spielen.

Das fand Alessia irgendwie lustig und wollte das gleiche von hinten machen. Sie kam mit einem Affenzahn angerannt, war der Meinung das Sonnendach vom Maxi Cosi hält sie aus - was aber nicht so war - und so benutze sie Alinas Kopf zum abfangen. Alina hat natürlich sofort gebrüllt wie am Spiess. Als ich sie wieder beruhigt hatte war sie eigentlich recht friedlich und ist dann auch eingeschlafen. Ich habe mir erstmal nichts weiter gedacht und dachte das wird schon gut. Gleich gebrüllt, nicht bewusstlos, nicht übergeben - also keine Anzeichen auf Gehirnerschütterung oder ähnliches.

Als sie aber wieder aufwachte, brüllte sie nur noch als ich sie angefasst habe. Erstmal kam doch bissle Panik hoch und dann musste der Rat von Mama her. Sie hat gemeint ich solls vom Kinderarzt anschauen lassen bzw. mal da anrufen. An sich n guter Plan, nur doof das der Kinderarzt Mittwoch Nachmittag zu hat.

Also beide Kids gepackt und ab ins Krankenhaus in die Kinderambulanz. Dort wurde sie dann auf ihre Reflexe usw getestet. Alles soweit in Ordnung. Der Arzt meinte, er macht jetzt noch n Hirnultraschall und wenn dieser unauffällig ist können wir gehen. Was ein Glück, weil ich kann nicht da bleiben. Es ist unter der Woche, alle arbeiten und Alessias Vater ist im Urlaub. Ich wüsste gar nicht wohin mit dem Kind.

Naja das Glück hielt nicht lange.  Als der Arzt wieder ins Behandlungszimmer kam hatte er auf einmal Zettel dabei. Mir schwante böses und ich sollte recht behalten. Sie machen den Ultraschall und dann muss Alina über Nacht zur Beobachtung bleiben. Kann ich nachvollziehn aber wohin mit Alessia? (Warum machen meine Kids eigentlich immer so n Quatsch am Wochenende, Feiertags, wenn der Kinderarzt zu hat oder die Papas net greifbar sind?)

Ich habe angefangen rumzutelefonieren und zum Glück hatte mein zukünftiger Schwager Urlaub und sich dazu bereit erklärt auf sie aufzupassen.

Auf Station angekommen wurde es dann ein bisschen hektisch. Ich wollte ja nur kurz ihren Kopf anschauen lassen und wieder gehen. Daher hatte ich nicht genug Essen dabei. Als mein Schwager dann ins Krankenhaus kam bin ich heimgerast, hab in der Eile alles zusammengepackt und wieder zurück. Endlich hatte das Kind wieder was zu essen

Mit meiner Zimmernachbarin hatte ich total Glück. Sie war total nett und auch Raucherin. Somit waren schon mal Anfeindungen in die Richtung ausgeschlossen und wir haben dann immer gegenseitig auf die Babys aufgepasst so lange die andre rauchen war. Und verquatscht haben wir uns auch. Als wir uns entschieden haben, das wir uns jetzt hinlegen war es schon weit nach 1:00 Uhr in der Nacht. Irgendwie hat da nur noch die Flasche Wein gefehlt. Aber immerhin war mit ihr der Abend erträglich - aus Erfahrung weiss ich das es einen auch schlimmer treffen kann mit den Zimmernachbarn.

Was richtig genervt hat, waren diese komischen Beistellklappbetten. Wenn man die nicht richtig zusammengebaut hat und blöd drauf sass is das halbe Bett wieder zusammengeklappt. Und stressig waren auch die Schwestern die alle zwei Stunden kamen. Aber ist ja ihr Job und sie waren zum Glück auch ganz nett.

Am nächsten Morgen wurden wir dann auch mit der Diagnose Schädelprellung entlassen - Alina war wieder richtig fit und scheint irgendwie nen Clown gefrühstückt zu haben. So gut gelaunt war sie lange nicht (vielleicht sollte ich ihr auch im Schlaf öfter Blutdruck messen oder in die Augen leuchten )

Sachen gepackt, die Grosse abgeholt und ab nach Hause. Und jetzt warte ich einfach mal darauf was als nächstes passiert oder obs jetzt mal ruhiger wird

Magen-Darm-Grippe die 2.

Eigentlich war ja mein Plan jetzt mal über das Hausgartenprojekt und die Nachbarschaftsverhältnisse zu schreiben aber das muss warten.

Alinas erste Magen-Darm-Grippe war überstanden, Kids fit, Mamas Nerven wieder aufm Normalmass.

Also wieder der ganz normale Wahnsinn...dachte ich...war nur leider falsch. Meine Mädels finden Alltag wohl irgendwie langweilig.

Sonntag morgen stand Alessia vor mir, zeigt mir ihren Arm und erklärt mir lachend: "Guck mal Mama ich hab gekotzt." Äh ja ok, ich hab mir da net viel dabei gedacht. Seit der Schnuller weg ist steckt sie sich öfter mal die Finger in Mund. Da es net viel war, dachte ich sie hat sich ihre Finger vielleicht zu weit reingeschoben. Wieso sie das so lustig fand das sie gekotzt hat weiss ich aber bis heute nicht.

Den Tag ganz normal rumgebracht. Gegen Abend wurde Alessia schon immer heuliger und anstrengender. War der Meinung sie ist müde. Also gemütlich mit ihr auf die Couch gelegt, Alina war schon am schlafen, schön gekuschelt und bissle fern geschaut.

Auf einmal meinte sie das ihr schwindlig ist. Ich war n bissle verwundert woher sie weiss was das ist. Habs halt so hingenommen und aufn Wetterwechsel geschoben oder Wachstumsschub.

Falsch angenommen: Keine 5 Minuten später kam alles aus ihr raus. Da sie lag hat sich das ganze wunderbar im Gesicht, auf den Haaren, Oberkörper und Kissen verteilt. Ich war zuerst mal total geschockt und überfordert. Das einzige Kinderkotzen das ich kenn war Milch oder Brei. Alessia lag da, hat sich erst beschwert das ihr ne Pommes in der Nase hängt und sich dann totgelacht. Immerhin sie fands lustig.

Nachdem ich mich wieder eingermassen gefangen habe, hab ich Alessia erstmal gepackt und samt Klamotten in die Badewanne gestellt. Vollgekotzte Klamotten aus und in die Waschmaschine, Kissen in die Waschmaschine und das Gröbste an Essen aus den Haaren gefummelt.

Also da fand ich Muttersein schon eklig und hatte sehr mit meinem eigenen Magen zu kämpfen. Das riecht nämlich alles andere als lecker.

Alessia erstmal gebadet und zweimal Haare gewaschen. Die Haare haben trotzdem gestunken und ich hab auch n Tag später noch Essenstückchen rausgesucht.

Nachm Baden ab in mein Bett und Eimer mitgenommen. Zum Glück, denn kurz danach gings weiter. Wie stolz sie war das sie den Eimer vollgekotzt hat. Die hat vielleicht Nerven Ich war immer noch auf nem Adrenalintrip und vollkommen fertig und sie findet alles lustig. So wäre ich nachm Kotzen auch gern mal drauf.

Die Nacht war total unruhig und zwar bei beiden Mädels. Oh nein, bitte nicht auch noch Alina. Ein krankes Kind is mehr als genug. Aber bei Alina kam nix, sie war einfach so bissle unruhig. Alles gut, dachte ich. (Manchmal sollte ich das denken lassen).

Montag morgen aufgewacht und dann gings weiter. Und Alina hat sich auch nochmal angesteckt. Super, zwei Kinder die um die Wette kotzen und heulen. Sie taten mir beide super leid aber viel helfen kann man da auch nicht, ausser Bauch streicheln, warm halten und so halt. Meine Nerven wurden immer dünner, ich wusste nicht um wenn ich mich zuerst kümmern sollte und war ehrlich gesagt froh wenn beide mal gleichzeitig geschlafen haben.

Dienstag das gleiche Spiel. Gott seit Dank hatten wir eh einen Kinderarzttermin zur U4. Also beide Kinder untersuchen lassen, beide Magen-Darm-Grippe. Und auch dieser Tag bestand aus putzen, trösten, Mädels beim einschlafen helfen.

Alessia war dann zum Glück am Mittwoch wieder einigermassen fit. Also mit den andren Kids im Haus spielen lassen. Das Gezicke ging gleich los, das Geheule auch. Irgendwie hängt sie doch noch durch.

Alina hat gegessen, alles wieder ausgekotzt, geheult weil sie Hunger und Bauchweh hatte, wieder gegessen, gekotzt, geheult und so weiter.

Also Nerven hab ich schon keine mehr besessen und war verdammt froh als beide gestern endlich gepennt haben.

Beide haben die Nacht ca. 12 Stunden geschlafen, ohne aufzuwachen. Ich dagegen war ständig wach und hab geschaut ob Alina noch lebt. Sie schläft zwar mittlerweile ihre sechs bis acht Stunden durch aber so lange?

Und kaum zu glauben: Heute morgen, als wäre nie irgendwas gewesen, waren beide Mädels top fit und wieder gut gelaunt. Ich wollte dem Frieden noch nicht so trauen aber sie waren beide den ganzen Tag über wieder die Alten. Alina isst zwar mehr als sonst aber es bleibt alles drin.

Ich bin so froh das es überstanden ist und hoffe das ich jetzt ne Weile verschont bleibt. Der Vorteil wenn beide Kids krank sind, ist, das man es dann hinter sich hat. Aber es ist verdammt anstrengend, kostet enorm Nerven und am liebsten würde man sich einfach teilen.

Alina und ihre erste Magen-Darm-Grippe

Wie ich bereits in meinem vorherigen Post geschrieben hab, ist in den letzten Wochen einiges passiert.

Eine Sache davon war die erste Magen-Darm-Grippe von Alina. Das Tolle: es gab vorher keine Anzeichen. Sie hatte kein Fieber, war drauf wie immer...ein scheinbar ganz normaler Tag.

Bei ihrer Flasche so gegen 14 Uhr hat sie dann das erste Mal gespuckt. Ich hab mir nichts dabei gedacht. Kommt ja schon mal vor wenn sie zu schnell trinkt. Und es war jetzt auch keine grosse Menge. Bei der nächsten Flasche sah das schon anders aus. Madame hat mir den gesamten Inhalt schön in meinen Ausschnitt gekotzt. Na klasse...da es an dem Tag recht warm war hatte ich erst die Befürchtung das sie einen Hitzeschlag hat. Schliesslich wollte sie ihre Flaschen weiter zur gewohnten Zeit. Aber auch die nächste wurde wieder komplett ausgekotzt und auch die letzte vorm schlafen gehen.

Ich war mit den Nerven am Ende und wusste nicht was tun. Krankenhaus oder nicht? Hat sie trotzdem genug Flüssigkeit? Also was tun? Natürlich Mama anrufen

Sie hat gemeint ich soll sie jetzt einfach schlafen lassen und sehen wie es sich entwickelt. Als sie aber nicht zur gewohnten Frühstücksflasche zwischen 6 und 7 Uhr kam hab ich mir doch Gedanken gemacht.

Also Kinderarzt angerufen, natürlich die Vertretung, weil meine Kinder generell nur am Wochenende krank werden oder wenn meine Ärztin im Urlaub ist. Dort hab ich erstmal n Anschiss gekriegt warum ich nicht abends ins Krankenhaus bin. Naja das Baby war ruhig, hat geschlafen, kein Fieber, kein Durchfall. Daher hab ich mir nicht allzu viel Sorgen gemacht.

Die Ärztin war erst mal überzeugt davon das mein Kind sich überfressen hätte. Ich musste ihr dann mehrmals versichern das sie nicht mehr gegessen hat als sonst...aber in den Augen der Ärztin sind 5,5 kg zuviel für n 3 Monate altes Baby. (also ich bin eigentlich froh das sie so gut zugelegt hat, nachdem sie bei der Geburt nur 2,2 kg hatte). Also kam dann irgendwann die Diagnose Magen-Darm. Schön Medikamente verschrieben bekommen und die Aussage wenn sie in zwei Tagen nicht normal isst oder weiter spuckt geht's ab ins Krankenhaus (oh nein bitte nicht).

So und jetzt erklär mal nem Baby das es die Medizin auch schlucken soll. Nichts aber auch gar nichts hat sie irgendwie dazu bewegt das Zeug zu schlucken. Ich hab ihr ganz wenig in die Flasche, zack sofort ausgespuckt...Kind nur am Schreien, Mama fertig mit den Nerven und innerlich am Beten. Was waren das für zwei Horrortage. Gegessen und gekotzt und geschrien weil der Bauch leer war aber weh tat.

Und dann, am dritten Morgen, war plötzlich wieder alles normal. Als wäre nie etwas gewesen. Mir ist erstmal ein Stein vom Herzen gefallen. Juhu kein Krankenhaus. Und Alina war auch wieder etwas entspannter und nicht mehr ganz so weinerlich.

Ich hoffe das wars jetzt erstmal für ne Weile mit krank sein. Ist nämlich echt schwierig wenn man nicht weiss was dem Zwerg fehlt, wo es grad weh tut und wie man ihm helfen kann.

 

Sorry

Kaum habe ich meinen Blog angefangen schon gerät er ins stocken. Die letzten zwei Wochen gings bei mir leider drunter und drüber. Es gab einige negative aber auch positive Dinge. Ärger mit einer Mietpartei die sich gegen die Hausgemeinschaft stellt, die Kleine war das erste Mal krank und die Hausgemeinschaft hat das Projekt " kinderfreundlicher Garten" umgesetzt. Ausführliche Berichte dazu folgen in den nächsten Tagen. Irgendwie hab ich mich nämlich in letzter Zeit nur noch wie ne Maschine gefühlt, die irgendwie funktionieren muss und nicht mehr wie ein Mensch. Ich war einfach froh wenn die zwei Mädels endlich abends im Bett waren und ich es ihnen gleich tun konnte.