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Leben oder aufgeben?

In den letzten Tagen stell ich mir immer wieder die Frage warum ich dem ganzem Scheiss nicht einfach mal ein Ende setze. In letzter Zeit läuft irgendwie nix mehr so richtig. Bei der Jobsuche nur Absagen und meine Wohnungssuche ist auch relativ erfolglos. Dabei will ich nur hier raus denn ich fühl mich absolut unwohl in meiner Wohnung. Aber mit 10 Hunden und 20 Katzen wäre die Suche wohl einfacher als mit zwei Kleinkindern. Beziehungsmässig ist seit über 2 Jahren nun auch nix passiert. Lange Zeit hatte ich absolut kein Problem mit dem Alleinsein und habs sogar genossen. Aber langsam fehlt doch einfach jemand der einen mal in Arm nimmt oder ähnliches. Irgendwie würde ich schon gern manchmal all dem ein Ende setzen. Aber mal ehrlich: wie feige wäre es denn wenn man sein Leben einfach beendet? Und wie rücksichtslos und egoistisch wäre es meinen Mädels gegenüber? Ihre Väter sind schon nicht wirklich da. Ausserdem bin ich keine Person die einfach kampflos aufgibt. Und irgendwann müssen einfach mal bessere Zeiten kommen. Ich hatte mittlerweile schon drei Therapiestunden. Ich mache eine systemische Therapie. Das bedeutet das so ziemlich das ganze bisherige Leben besprochen wird um die Ursachen für die Depressionen zu finden. Aktuell sind mein Vater, meine leibliche Mutter und meine Kindheit Thema. Ich kann euch sagen, es ist gar nicht so einfach und sehr aufwühlend all das nochmals zu durchleben. Viele körperliche aber vorallem seelische Schmerzen werden wieder deutlich und leben auf. Aber es ist auch hilfreich, denn langsam findet sich ein roter Faden und auch Erkenntnisse warum ich heute so bin wie ich bin. Ich bin schon gespannt auf meine nächste Stunde auch wenn immer etwas Angst dabei ist. Es kommt einiges wieder ans Tageslicht was man verdrängt hat. Aber es wird auch hoffentlich zum gewünschten Ziel führen. In diesem Sinne Bis bald

Leben mit der inneren Dunkelheit

Lange habe ich überlegt ob ich damit an die Öffentlichkeit gehen soll. Was werden andere von mir denken? Bin ich vielleicht einfach nur schwach oder krieg mein Leben nicht in Griff? Tausend Gründe die eigentlich dagegen sprechen mich zu "outen". Aber es gibt mindestens einen guten Grund es doch zu tun. Ich möchte anderen Betroffenen zeigen das sie nicht allein sind und das es vielleicht gut tut darüber zu reden. Seit langer Zeit schon leide ich unter Depressionen und Angstzuständen. Lange wollte ich es mir nicht eingestehen. Wer gesteht sich schon gern Schwächen ein? Und vorallem so etwas. Was passiert wenn es rauskommt? Meine grösste Angst war das man mir meine Kids weg nimmt. Sie waren aber diejenigen, die mich dazu bewegt haben endlich etwas zu tun. Für sie werde ich immer kämpfen, egal wie anstrengend es ist. Lange Zeit war ich schlecht drauf, alles hat mich nur noch genervt, aber gleichzeitig habe ich mir selbst den Druck gemacht perfekt zu funktionieren. Ja nicht meine Töchter oder mein Umfeld irgendetwas merken lassen. Eines Abends lag ich mal wieder im Bett und habe meinen Gedanken freien Lauf gelaufen. Vielleicht hätten die beiden es in einer "richtigen" Familie besser. Und ich könnte einfach aufgeben und von dieser Welt gehen. Als ich realisierte was ich da gerade dachte stürzte meine ganze Mauer ein. Wieso nur habe ich solche Gedanken? Was soll der ganze Scheisse? Nachdem ich immer wieder solche Gedankengänge hatte und sie sich häuften, wurde mir klar das es so nicht weitergehen kann. Ich ging zum Arzt und habe mir Antidepressiva geben lassen. Wirkt sicher schnell, bald gehts mir besser und alles wird gut. Schön wärs gewesen. Nachdem ich sämtliche Tabletten nicht vertragen habe und es mir eher schlechter als besser ging, habe ich mich entschieden damit aufzuhören und eine Therapie zu beginnen. Bisher hatte ich zwei Sitzungen, daher gibt es jetzt nicht wirklich eine Besserung. In mir tobt nach wie vor der Kampf zwischen meinen dunklen Gedanken und dem Drang danach meine zwei Mädels nicht allein zu lassen. Diese innere Leere, die Einsamkeit und innerliche Kälte gepaart mit selbstgemachten Druck und diversen starken Ängsten machen jeden Tag zu einem Kampf. Aber ich werde nicht aufgeben. Ich kämpfe, für mich, mein Leben und vorallem für meine beiden Töchter. Sie haben eine schöne Kindheit verdient. Ich werde immer wieder über meine Gedanken, Gefühle und meinen allgemeinen Zustand hier schreiben. Ich möchte vorallem anderen Betroffenen zeigen das sie nicht allein sind. Gerne dürft ihr euch an mich wenden. Mein grösster Wunsch und mein Ziel sind es, hier irgendwann zu schreiben: Ich habe diesen Kampf gewonnen!

Logik einer 3-jährigen ;)

Alessia: Mama wann heiratest du eigentlich mal? ich: eigentlich will ich nicht heiraten. Alessia: ich will aber das du heiratest ich: dazu braucht man aber erstmal einen Mann. Alessia: heirate doch den *piep* ich: der hat aber eine Freundin und den will ich auch nicht heiraten. Alessia: Mama, so heiratest du nie! So - jetzt weiss ich das auch

Diese Tage wo mal kurz alles schief läuft

Das kennt ihr sicher alle: der Tag verlief ganz gut und neigt sich langsam dem Ende. Man ist froh das soweit alles normal war. Und dann kommt plötzlich ne Stunde in der alles n bissle blöd läuft. So geschehen bei uns. Und nein, es war nicht am Freitag den 13. sondern ein Tag vorher Der Tag war ganz gut, Alessia hatte eine Kindergartenfreundin da und eigentlich gabs keine Vorkommnisse. Nach dem Abendessen wollten die zwei Mädels spazieren gehen. Das war irgendwie ne schlechte Idee. Alina in Kinderwagen gepackt (und blöderweise net angeschnallt), rechts und links die zwei andren Mädels und los gings. Die ersten paar Minuten verliefen normal. Dann kamen wir an ne grosse Strasse. Augen auf die zwei Mädels gerichtet und anständig gewartet bis kein Auto in der Nähe war. Beim Loslaufen merkte ich das der Kinderwagen nicht vorwärts ging und hörte plötzlicb ein Schreien. Alina fands während dem Warten lustig sich unten durch den Bügel zu schieben und als ich den Kinderwagen angeschoben hab ist sie durch den Ruck umgefallen. Super, das Kind liegt halb auf der Strasse und es kommt n Auto. Mein Herz hat glaub ich kurz aufgehört zu schlagen. Alina hat sich zum Glück schnell beruhigen lassen und hatte ausser nem Schreck nichts. Also weiter gings zum Spielplatz. Kaum angekommen meinte Alessia sie müsste jetzt Kaka. Ich wollt mit ihr ins Gebüsch rennen aber da hatte sie schon ihre Hose unten und hats einfach im Sand gemacht. Na super und ich hatte nix zum Saubermachen. Also nen alten Stoffbeutel genommen, Hintern sauber gemacht und dann den Sand. Währenddessen musste Alessias Freundin pinkeln. Hats aber auch nimmer geschafft und alles lief in die Hose :\ Das war definitiv der Zeitpunkt um heimzugehen. Dort angekommen hab ich die Mädels gewaschen und angezogen. Danach habe ich mir aufm Balkon ne Zigarette gegönnt. Die war so nötig nach dem Chaos. Die drei Mädels waren im Kinderzimmer und haben gespielt und ich war froh das wieder Ruhe eingekehrt ist. ABER da hab ich die Rechnung ohne die Mädels gemacht. Ich hab vergessen das noch die Sprudelflaschen von den Kids im Kinderzimmer waren. Sie fanden es total lustig eine Flasche im Bett auszuschütten und eine Alina zu geben. Bett nass - Baby nass. Ich war soo froh als endlich alle im Bett waren und geschlafen haben. Und ich geh sicher nicht mehr ohne Feuchttücher und Ersatzklamotten ausm Haus. Und Alina sitzt auch nicht mehr unangeschnallt im Buggy. Scheiss auf Freitag den 13. - Donnerstag der 12. ist viel schlimmer

Lang ist es her...

Schon ne Weile vergangen das ich hier geschrieben habe aber in den letzten Monaten ging einfach alles drunter und drüber. Mit Kindern wirds halt nie langweilig Meine Grosse ist jetzt seit ner Weile im Kindergarten und hat sich ganz gut eingelebt. Mit ihren zwei "besten" Freundinnen sorgt sie dort dafür das den Erzieherinnen nicht langweilig wird. Und sie haut daheim Sprüche raus, unglaublich. Am lustigsten fand ich folgende Situation ( im Nachhinein betrachtet): ich motz Alessia an weil sie wieder irgendwas gemacht hat was sie net soll. Daraufhin stellt sie sich mit verschränkten Armen und bösen Blick vor mich und meint ernsthaft: " Mama, ich bin jetzt 3 Jahre alt. Du hast mir gar nichts mehr zu sagen!" Äh ja alles klar. Ich war erst mal total perplex - ich dacht das kommt erst in der Pubertät. Angelegenheit mit Töchterchen geklärt und innerlich irgendwie totgelacht. Die Kleine hat mittlerweile auch ihren 1. Geburtstag hinter sich und entwickelt sich super. Sie hat richtig Hummeln im Hintern und hält mich ordentlich auf Trab. Am tollsten findet sie es wenn ich grad aufgeräumt hab. Dann kann man nämlich gleich wieder Chaos machen Und ich? Ich bin vor kurzem 30 geworden. Irgendwie seltsam. Hab angefangen über alles mögliche nachzudenken und alles in Frage zu stellen. Aber dazu mehr in Kürze denn jetzt wollen die Mädels beschäftigt werden Ich wollt einfach nur schnell mitteilen das ich wieder da bin und mein Blog nicht tot ist. Ich gelobe Besserung und werde versuchen wieder öfter zu schreiben